Grillplatz planen und anlegen

Falls es mehr als nur ein Grill werden soll, sozusagen eine “Küche” im Garten, dann sollte der Grillplatz so großzügig wie möglich geplant werden. Gemütliche Grillabende mit Freunden sprechen sich rasch herum und dieser Freundeskreis wird größer. Bei der Gestaltung von Feuerstelle und Grillplatz sind dem Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt. Von der einfachen Grillmulde, die mit alten Mauerziegeln lose umrandet wird, auf die man einen einfachen Eisengitterrost legt, bis hin zur gemauerten Grillküche mit Wasser, Kanal und Strom für den Kühlschrank, gibt es alle nur erdenklichen Varianten, so wie die an die Grillküche angebaute Gartenhütte, damit man auch bei Regen und Kälte grillen kann. Auf jeden Fall sollte für einen Grillplatz immer genügend große Ablageflächen, Strom, Wasser und eine genügend grosse Grillfläche eingeplant werden.

Grillplatz selber bauen

Ein Eigenbaugrill mit individueller Note ist in jedem Fall ein unverkennbarer Blickfang in jedem Garten. Funktional und optisch lässt sich der Grillplatz bei einer Eigenbaulösung ja nach Belieben gestalten. Man kann auch kombinieren: Grillofen, Pizzaofen und Bratofen.

Natürlich ist ein Grillpavillon die Krönung für jeden Grillfan. Diese Form der überdachten Grillfläche wird zu einem unverkennbaren Teil des Gartens und ist darüber hinaus vielseitig und zu allen Jahreszeiten einsetzbar. Bei regelmäßigen Grillfeiern und entsprechender Gartenfläche ist der Bau eines Grillpavillons durchaus zu überlegen. Man sollte aber bedenken, dass für eine sichere Konstruktion eines Grillpavillons fachliche Beratung herangezogen werden sollte.

Bei der Planung von Feuerstelle und Grillplatz sind empfehlenswerter Weise folgende Punkte zur eigenen Sicherheit und Gemütlichkeit zu berücksichtigen:

  • windgeschützter Platz (z.B. Grillmulde)
  • ausreichend Abstand zu entflammbaren Gegenständen einhalten
  • kurze, aber nicht zu kurze Entfernung vom Haus zum Grillplatz
  • eventuell auch die Entfernung zum Nachbarn berücksichtigen

Die Art des Grillers sollte ebenfalls in die Überlegung einbezogen werden: Kohlegriller, Gasgriller, Elektrogriller, aber auch Solargriller haben jeweils andere Qualitäten in Geschmack, Rauchentwicklung, Vorwärmzeit, Reinigung, Höhenverstellbarkeit, Windempfindlichkeit und Umweltfreundlichkeit.


Hier noch einige (bekannte) Grilltipps…

  • Einen Tag vor dem Grillen in die Marinade eingelegtes Fleisch wird zarter und schmackhafter (gesalzene Marinaden entziehen dem Grillstück Feuchtigkeit – daher bitte nicht salzen)
  • Die Glut gleichmäßig im Griller verteilen und durchglühen lassen (eine weiße Ascheschicht ist ein gutes Zeichen)
  • Den Rost mit Öl bestreichen
  • Mit Öl marinierte Grillstücke vor dem Grillen gut abtupfen (sonst tropft das Öl beim Grillen in die Glut, erzeugt Flammen und brennt die Grillstücke an)
  • Große Grillstücke zuerst in der Mitte in der Hitze grillen und dann am Rand fertig grillen lassen
  • Garprobe für Fleisch: nicht mit der Gabel anstechen damit der Saft nicht entweicht, sondern mit der flachen Gabel darauf drücken
    • weich = in der Mitte noch roh (rare)
    • federnd = rosa (medium)
    • fest = komplett durchgegart (welldone)
  • Steaks: nach dem Grillen erst nach einige Minuten aufschneiden, sonst rinnt der Fleischsaft beim Aufschneiden aus
  • Fisch: in Folie wickeln, damit er nicht austrocknet

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