GARTENGESTALTUNG

Gartenidee, Traumgarten, Wunschgarten, Gartenparadies – wer kennt nicht diesen Wunsch, den eigenen Traumgarten zu verwirklichen?

Gartengestaltung ist die Kunst, die Natur zu begreifen

Egal, ob es der kleine Kakteengarten auf dem Balkon ist, oder das ein paar Hektar große Grundstück rund ums Haus. Die Größe, die man gestalten möchte, macht es nicht aus. Ob es ein Bachlauf, ein Steingarten, ein Rosengarten, der Gemüsegarten, Kräutergarten oder eine Feuerstelle am Schwimmteich ist. Einen Garten zu gestalten wird, wenn man einmal damit begonnen hat, einfach nicht enden.
Gartenwerkstatt at will versuchen, einen Einblick in die Welt des Garten und der Gatengestaltung zu geben. Es wird über die verschiedenen Gartenthemen berichtet und Gartenideen werden aufgegriffen und behandelt. Gartengestaltung selber machen ist die Devise. Wer seinen Garten kennt, kennt sich auch meist selbst sehr gut. Wer ein Leben lang glücklich sein will, lege einen Garten an (Auszug aus einem Alt-Chinesischen Sprichwort).

Gartengestaltung selber machen

Gartengestaltung beginnt in gewisser Weise mit der Verwirklichung einer Idee. Damit ein Gartenprojekt entsteht, kann man die Gartenideen zunächst definieren, das heißt, ihnen Namen geben. Im zweiten Schritt kann man sie auf technische Durchführbarkeit prüfen. Das geschieht am besten, wenn man sie mit Bleistift und Papier entwirft, plant und berechnet. Um die für die Gartengestaltung notwendigen Materialien zu beschaffen, ist es sinnvoll, eine Materialliste als eine Art Einkaufsliste anzulegen. Dabei ist es natürlich hilfreich, wenn man handwerkliches Verständnis und gute Kenntnisse von der Materialverarbeitung hat.


Gartengestaltung ist Wahrhaftigkeit

Wie schon oben erwähnt, macht es die Größe eines Gartens nicht aus. Bis auf die körperlichen Anstrengungen vielleicht, die machen schon einen Unterschied. Die kann man bei einem größeren Garten vorallem beim Älterwerden schon einigermaßen zu spüren bekommen. Das ist aber, wenn wir über die Wahrhaftigkeit der Gartengestaltung reden, nicht das Thema. Es geht um die Intensität, mit der man an die Sache mit Natur und Garten herangeht. Wer sich voll auf seine Idee einlässt und seine Konzentration darauf bündelt, wird merken, wie viele Details sich nach und nach erst zeigen, an denen man wieder und wieder weitermachen kann. Wenn sich eines Tages die erste Blüte bei einem Kaktus öffnet, den man selbst betreut hat, kann man erahnen, was Gartengestaltung bewirken und bedeuten kann. Gartengestaltung ist Wahrhaftigkeit. Man kann Pflanzen willentlich zu nichts zwingen. Wenn ihnen was nicht passt, gehen sie einfach ein. Wenn man das Wachstum versteht und beginnt, die Zyklen der Natur zu begreifen, kann man jede Pflanze zu ihren Bedingungen gut betreuen. Dann kann es sein, dass man aus dem Staunen nicht mehr raus kommt und jeden Tag ein neues Wunder mit seinem Garten und den darin wachsenden Pflanzen erleben kann.

Gartengestaltung und die Elemente

Natürlich hat Gartengestaltung nicht nur mit Gemüse, Obst und Zierpflanzen zu tun. Gartengestaltung ist auch die Auseinandersetzung mit den Elementen Holz, Luft, Feuer, Wasser, Stein und Erde. Die Raumaufteilung und Formgebung der Räume in einem Garten ähnelt einer Komposition einer Symphonie oder das Setzten eines weiteren Pinselstrichs in einem Gemälde und es führt einem unweigerlich zu einer Art Mediatation. Dass man sich bei der Gartengestaltung mit den wichtigsten Naturelementen auseindersetzt, hat sein Gutes. Man lernt sie besser kennen. Holz als Raumteiler in Form von Zäunen oder Windschutzwänden oder als Bretterboden, Terrasse oder Brücke. Luft als Medium zur Verbreitung von ätherischen Ölen und Aromastoffen. Windstille Plätze, kühle oder warme Gartenräume. Feuer ist für jeden Grillfan das Thema im Sommer. Die Feuerstelle kann ein wichtiger Ort in jedem Garten sein. Wasser, egal ob in bewegter oder in ruhiger Form strahlt immer Energie der Erinnerungen aus. Gefühle von Geborgenheit und Zuversicht kann man am besten mit dem Element Wasser in einem Garten erreichen. Stein in jeder Form und Größe, ob als Solitär aufgestellt, liegend oder als Kies in einen Weg eingearbeitet. Stein wird in vielen Variationen in der Gartengestaltung verwendet. Natürlich ist das Element Erde von großer Wichtigkeit in der Gartengestaltung. Es ist schließlich das Medium, in dem unsere Pflanzen gedeihen. Ob Topferde, Rasenerde, Kakteenerde, Rhododendronerde, Komposterde oder Gemüsegartenerde. Für die Qualität der Erde sollte man größte Fürsorge entwickeln. Denn schließlich hängt davon der Erfolg in der Gartengestaltung ab.

Kommentare sind geschlossen